Auftritte



Weihnachtskonzert 13.12.2014 Stadtkirche Bayreuth

Am Sonntag den 13.12.14 fand in der Stadtkirche in Bayreuth das große Weihnachtskonzert statt, bei welchem in Zusammenarbeit mit drei anderen Chören, dem Kaiser-Heinrich-Chor aus Bamberg, der Sängerschaft der Franco Pallatia, sowie dem Chor des Richard Wagner Gymnasiums in Bayreuth, und dem Sinfonieorchester der Universität das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens und von Felix Alexandre Guilmant die Sinfonie Nr.1 für Orgel und Orchester.

Unterstützt wurden die über 250 Müsiker von den Solisten für Orgel (Michael Dorn), Harfe (Susanne Vetter) und den fünf Gesangssolisten (Iris Meier, Johanna Sander, Elisabeth Pagan, Stefan Romankiewicz und Ralph Heiligtag.


Der hier folgende Artikel mit einer genauere Beschreibung des Konzertes stammt von Barbara Fries:

Im Dienst der Klangfarbe Zum Weihnachtskonzert in der Stadtkirche – Musik der Romatik


Das Weihnachtskonzert in der Stadtkirche in Bayreuth stieß auf ein enormes Interesse: Schon weit vor Konzertbeginn standen die Besucher Schlange, um die letzten Karten zu ergattern. Leider mussten viele abgewiesen werden, da die Kirche bereits bis auf den letzten Platz gefüllt war. Pfarrer Martin Kleineidam bat dafür um Verständnis und wies bei seiner Begrüßung auf einen denkwürdigen Anlass hin: Nach acht Jahren Renovierung sei die Stadtkirche nun seit dem ersten Advent wieder geöffnet und die Begeisterung darüber verständlicherweise sehr groß. Eine derartige Aufbruchsstimmung und die Freude über das „Wunder von Weihnachten“ seien auch in der Musik der französischen Komponisten des Konzertabends erlebbar.

So begann der erste Programmpunkt, die Sinfonie Nr. 1 in d-Moll für Orgel und Orchester von Félix Alexandre Guilmant (1837 – 1911) mit einem furiosen Auftakt der Orgel, die mit ihrem pompösen Klangvolumen einen feierlichen Anfang schuf und den Kirchenraum erfüllte. Das Sinfonieorchester der Universität von Bayreuth griff jenen majestätischen Beginn bei ihren Einsätzen im Fortissimo auf und trat in einen Dialog mit der Orgel ein. Dabei spiegelte sich die Vorliebe des Komponisten für Alte Musik und für das Instrument Orgel in der Weise im Werk wider, dass die Korrespondenz zwischen dem Orchester und dem Soloin-strument in einer sehr interessanten Farbigkeit komponiert wurde.

Der zweite Satz der Komposition bot dem Konzertbesucher ein ganz anderes Hörerlebnis, als die Orgel, vorwiegend im Legato spielend, in verwobenen Melodielinien mit dem Orchester kommunizierte. Das so eindringliche und sensible Dirigat von Albert Hubert brachte das Orchester mit dem Solisten zu einer harmonischen Einheit. Besonders hervorzuheben ist die musikalische Hingabe und Perfektion des Universitätsorchesters. Michael Dorn, der Stadt- und Bezirkskantor, hat an der Orgel hier wahrlich Großartiges geleistet: Punktgenau und exakt, gleichzeitig aber auch einfühlsam gelang ihm der so anspruchsvolle Solo-Part, wobei vor allem im letzten Satz das virtuose Orgelspiel mit den so exakten Einwürfen der Pauke beeindruckte.

Ähnlich wie beim ersten Programmpunkt stand auch beim Weihnachtsoratori-um von Camille Saint-Saens (1835 – 1921) das Spiel mit den Klangfarben und weniger der strukturelle Aufbau im Vordergrund. Die Texte aus der Weih-nachtsliturgie des Lukasevangeliums sind mit Psalmen aus dem Alten Testament zusammengestellt und in eine für den Hörer allerdings etwas beziehungslose Reihenfolge gebracht. Der Reiz der Komposition erschließt sich auch hier aus der Besetzung und den hiermit kombinierten Klangstrukturen. Dabei musizierten fünf Gesangssolisten – Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor und Bariton – mit einem vierstimmigen gemischten Chor, Streichorchester, Harfe und Orgel.

Der optische Eindruck des so gewaltigen Chores, der sich aus dem Universitäts-chor, den Sängern des Richard-Wagner-Gymnasiums, der Sängerschaft Franco-Palatia und des Kaiser-Heinrich-Chors aus Bamberg zusammensetzte, war beeindruckend. Umso mehr muss die Präzision der Sänger hervorgehoben wer-den, wobei der so tragfähige Klang in den Frauen- und Männerstimmen auf eine differenzierte Stimmbildung schließen lässt. Das Universitätsorchester begleitete mit bereits gewohnter Souveränität, wobei Kantor Michael Dorn erneut einen so wichtigen Part an der Orgel übernahm. Eine ganz besondere Klangfarbe verlieh Susanne Vetter an der Harfe, die sehr kurzfristig eingesprungen war und dennoch mit großer Perfektion musizierte.

Die Solisten Iris Meier, Johanna Sander, Elisabeth Pagan, Stefan Romankiewicz und Ralph Heiligtag waren stimmlich auf harmonische Art und Weise aufeinander abgestimmt und präsentierten sich facettenreich, erfreulicherweise ganz ohne Starallüren. Dirigent Florian Mehling meisterte eine große Herausforderung mit Bravour und erntete zu Recht große Anerkennung. Mit jugendlichem Überschwang und einer so spürbaren Freude am Musizieren hatte er eine Viel-zahl von Musikern zusammengeführt und ein harmonisches Miteinander erreicht. Beim Schlusschor „Tollite hostias“ wurde es deutlich: dies war ein Konzertabend so ganz im Dienste der Klangfarbe.


Barbara Fries, freie Journalistin


Collegium Musicum im Sommer 2012

Zum Abschlusskonzert des Collegium Musicum Bayreuth steuerte der Unichor ebenfalls Stücke bei. Es war zugleich der letzte Auftritt unter der Leitung von Jutta Albus.

Im linken Bild singt der Sopran gerade das "W" von "Go West". Im rechten Bild singt der Alt.

Sopran

Alt

Im linken Bild der Chor inklusive Chorleiterin, rechts im Bild Blumen für Jutta als ein kleines Geschenk zu ihrem Abschied.

Auftritt 2012

Blumen

Weihnachten 2011

Am 4. Advent beteiligten wir uns am akademischen Gottesdienst in der Spitalkirche. Außerdem veranstalteten wir am 20. Dezember einen kleinen Chorabend im Theatersaal des Audimax. Neben sehr verschiedenen weihnachtlichen Stücken gab es auch einen Klavierbeitrag von Antonia und Katharina (zwei Chorsängerinnen). Und danach wurde allen, die gekommen waren, Glühwein und ganz viele Plätzchen serviert. Hier ein Bild davon (man beachte die Weihnachtsmützen):

 

beim Weihnachtssingen 2011

 

Abschlusskonzert ,,Eine Stunde Musik'',  25. Januar 2011

Am 25.Januar 2011 fand unser Abschlusskonzert des Wintersemesters 2010/2011 statt. Aufgeführt wurden verschiedene Musicalstücke. Neben dem Unichor gab es weitere musikalische Highlights, so den Bayreuther Swahili-Chor.

 

Akademischer Gottesdienst zum 19.12.2010 - 4. Advent

Anlässlich des Akademischen Gottesdienstes in der Spitalkirche Bayreuth sangen wir Weihnachtslieder aus aller Welt.

 

Missa parvolorum Dei im Juli 2010

Der Auftritt zusammen mit Solistin Ann-Kathrin Schmidt und einem aus der Big-Band und dem Uniorchester zusammengesetzten Orchester wurde auch in der Presse sehr lobend erwähnt (hier der Zeitungsartikel, Nordbayerischen Kurier).

Wir singen nicht

Wir singen

Wir singen

Und hier eine kleine Hörprobe (Gloria), einer der ruhigeren Parts.

 

Kulturwoche im Juni 2010

Das folgende Bild entstand kurz vor der Aufführung des "Sanctus" aus der Missa Parvulorum Dei Anfang Juni 2010. Ein Teil der Bayreuther Studenten wird in dem Bild sicher den Hörsaal (H15) wiedererkennen. Links am Bildrand stecken gerade Jutta (unsere Chorleiterin) und Ann-Kathrin (unsere Solistin) gerade ihre Köpfe zusammen:

Im H15 mit Orchester, Bühne und Solistin; noch ohne Publikum

 

Hochzeit von Eva (einer Chorsängerin)

Das nächste Bild stammt von einem Auftritt bei der Hochzeit einer Chorsängerin während der Hochzeitsmesse im Sommer 2009 in Bayreuth:

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